Wettbewerb: 1. Preis 2024
Bauherr: Stadt Göttingen
Ort: Göttingen, Niedersachsen
Freiraum: GTL-Landschaftsarchitektur
Fertigstellung: in Realisierung
Renderings: RenderAtelier
Der Ersatzneubau für das Hainberg-Gymnasium und der Rückbau des Schultrakts aus den 1970er Jahren eröffnen die Chance, den bestehenden Schulcampus grundlegend neu zu ordnen. Im Sinne eines behutsamen Bauens im Bestand werden die vorhandenen Gebäude, Freiräume und der prägende Baumbestand zu einem neuen räumlichen Gesamtgefüge weiterentwickelt.
Der dreigeschossige Neubau ist als kompakte Cluster-Schule aus zwei gegeneinander versetzten Bausteinen konzipiert. Die flächensparende Baufigur erhält möglichst große Teile des Baumbestands und schafft zugleich enge Bezüge zwischen Lernräumen und Freiraum. Flexible Lernlandschaften und klar organisierte Cluster unterstützen unterschiedliche Formen des Unterrichtens und gemeinschaftlichen Lernens.
Zur Lohbergstraße bildet der Bildungsbau eine neue, deutlich ablesbare Adresse. Aus dem Versatz der Baukörper entsteht ein gefasster Vorplatz, der den Eingang markiert und gemeinsam mit den Bestandsgebäuden ein neues Zentrum des Schulcampus schafft.
Die Abfolge von Vorplatz, Schulhof und Sportflächen erzeugt differenzierte Raumsequenzen und stärkt Orientierung, Aufenthalt und Begegnung. So verbindet der Entwurf Schulbau, Bauen im Bestand und Freiraumplanung zu einem kompakten, gut vernetzten Lernort.